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Vorbereitung ist alles

Erstellt am: 15.01.2019

Vorbereitung ist alles - verlegen Sie Ihren Bodenbelag wie ein Profi.

Es ist soweit! Ihr Estrich ist trocken, eben und staubfrei und Sie möchten nun beginnen Ihren Boden zu verlegen. Aber was benötigen Sie für eine fachgerechte Verlegung?

Als erstes sollten Sie sich entscheiden - möchte ich meinen Boden schwimmend verlegen oder gar verkleben? Eine schwimmende Verlegung empfiehlt sich, wenn Sie keine Fußbodenheizung haben oder wenn Sie den Boden in eine Mietwohnung legen möchten und schon abschätzen können, dass Sie den Boden beim nächsten Mieterwechsel austauschen möchten. Vollflächig verklebt hingegen sollte Ihr Bodenbelag werden, wenn Sie eine Fußbodenheizung besitzen – aber Achtung! Die Verlegung sollte nur auf einer Warmwasser-Fußbodenheizung erfolgen. Die Holzart spielt bei der Verlegung ebenfalls eine Rolle. Hölzer wie z.B. Ahorn und Buche können zwar auf einer Fußbodenheizung verklebt werden, jedoch empfiehlt es sich,  einen Bodenbelag zu nehmen, der eine höhere Brinellhärte besitzt, z.B. Eiche oder rötliche Hölzer. Laminat wie auch Kork werden generell nicht auf Fußbodenheizungen verlegt.

Wenn Sie sich dann für eine Holzart oder einen Bodenbelag entschieden haben und auch die Verlege-Art geklärt ist, benötigen Sie nur noch das passende Zubehör.

Schwimmende Verlegung:

Als erstes benötigen Sie eine Dampfsperre oder Feuchtigkeitssperrfolie, diese sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit an den Boden gelangt, denn auch wenn Ihr Estrich bereits „trocken“ ist, kann es immer zur Feuchtigkeitsbildung kommen. Wir empfehlen hierbei die PROLINE PROBASE AquaStop PE wannenartig auszulegen. Die AquaStop Folie können Sie entweder mit einer Überlappung der Kanten von 20 cm verlegen oder Stoß an Stoß. Hierbei sollten Sie dann aber zusätzlich das PROLINE Alu-Fugendichtband nutzen, um die Stöße zu schließen.

Als nächstes wird die Trittschalldämmung verlegt. Auch hier gibt es unzählige Varianten und Modelle. Wir haben uns hier für die PROBASE-Serie aus dem Hause PROLINE entschieden. Als Preiseinsteiger können Sie die PROBASEnorm PE 2,0-22 verwenden. Diese hat eine Trittschallverbesserung von 16 dB und eine Aufbauhöhe von 2 mm. Unsere Favoriten sind jedoch die PROBASEprofi PU-M 2,8 und 1,8 AS. Die High-Tech-Akustikmatte verbessert nicht nur den Trittschall um 18 dB, sondern auch den Gehschall im Raum um etwa 29 %. Die integrierte AquaStop Folie erspart Ihnen zudem das separate Auslegen einer Feuchtigkeitssperre oder Dampfbremse. Mit den genannten Produkten haben Sie nun die Basis für Ihren Parkett-, Laminat- oder Vinylboden gelegt.

Nun kommt es zur Verlegung des Bodenbelags. Jeder Bodenbelag sollte mindestens 48 Stunden vor der Verlegung in dem jeweiligen Raum gelagert werden. Dies dient zur Akklimatisierung des Holzes und verringert somit Verzug oder Schüsselungen der einzelnen Holzdielen. Die erste Diele wird immer mit der Nut-Seite zur Wand hin ausgerichtet. Bitte kürzen Sie vorab die erste Diele. Die Abfallstücke Ihres Fußbodenbelags können Sie dann als Abstandhalter für die Wand nutzen, da die Stärke eines Parkettbodens meist bei  11-13 mm liegt. Die weitere Verlegung sollten Sie dann dementsprechend aus der beiliegenden Verlege-Anleitung entnehmen, da diese von Klick-System zu Klick-System variieren kann. Sie legen nun die Dielen Reihe für Reihe aus. Sollten Türen oder auch Dehnungsfugen Ihren Weg kreuzen, empfehlen wir eine Übergangsschiene zu verlegen. Diese gewährleistet, dass der Boden seinem natürlichen Quell- und Schwindverhalten nachgehen kann.

Alle Bodenprofile, sei es Übergangs-, Abschluss- oder Anpassungsschienen, müssen mit dem Unterprofil vorab montiert werden. Die Deckleiste kann dann auch erst am Schluss geschraubt oder geklippt werden. Wenn Sie dann den Boden fertig ausgelegt haben, entfernen Sie die rund herum laufenden Abstandhalter oder verwendeten Bodenreste und montieren die Sockelleiste. Die Steckfußleisten können entweder genagelt oder geschraubt werden. Sollten Sie Wert auf eine unsichtbare Befestigung legen, sollten Sie die dazugehörigen Befestigungsklipps nicht vergessen.

Damit ist Ihre Verlegung abgeschlossen und das Ergebnis beeindruckend.

Ihre Checkliste:

  • Estrich muss trocken, eben und staubfrei sein
  • Bodenbelag auswählen und kaufen
  • Bodenbelag 48 Stunden akklimatisieren
  • PROLINE PROBASE AquaStop Folie auslegen
  • Trittschalldämmung auslegen (Punkt 4. entfällt , wenn Sie eine Trittschalldämmung verwenden, die bereits eine AquaStop Folie integriert hat)
  • Erste Reihe des Bodenbelags mit der Nut-Seite an der Wand auslegen
  • Anschnitt-Reste evtl. als Abstandhalter benutzen
  • Boden nach Anleitung legen
  • Übergangs-, Abschluss- oder Anpassungsschienen montieren
  • Abstandhalter entfernen
  • Sockelleiste montieren
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