Kamin- und Ofenpflege

15.01.2019
Kamin- und Ofenpflege

Wartungsarbeiten am Kamin selbst gemacht 

Endlich Sommer - die Temperatur steigt und die Heizung kann man getrost auslassen. Das einzige Feuer das jetzt noch entzündet wird, brennt im Grill oder am Lagerfeuer. Der Kamin kann nun ruhig in die Sommerpause entlassen werden. Optimal ist nun eine professionelle Reinigung durch einen Fachmann. Sollten Sie selbst die Reinigung vornehmen, haben wir hier für Sie einige Tipps und Hinweise zur Ofenpflege zusammengestellt.

Schritt 1:

Entfernen Sie den Ruß. Einmal jährlich sollten Ofen und Rohre von Ablagerungen befreit werden. Wenn der Ofen eine Reinigungsöffnung hat, ist dieser Schritt ganz einfach. Öffnung aufschrauben und mit einer Bürste die Rußablagerungen nach unten in den Kamin fegen. Sollte Ihr Ofen keine Reinigungsöffnung besitzen, kommen Sie nicht drum herum, das Rohr komplett abzuschrauben. Nehmen Sie die Rohrverbindung vorsichtig ab und tragen Sie am besten hinaus ins Freie. Dort können Sie das Verbindungsrohr dann ausfegen. Zum Schluss wird noch die im Feuerraum befindliche Umlenkplatte entfernt und abgebürstet oder – gesaugt.

Schritt 2:

Überprüfen Sie die Funktionsteile. Türgriff, Türscharniere und Aschefachtür sollten mit einem Spezialfett aus dem Fachhandel behandelt werden, so bleiben die Funktionsteile leichtgängig. Fall sich Schrauben am Türgriff gelockert haben, können Sie diese wieder nachziehen.

Schritt 3:

Die Oberflächenpflege nicht vergessen. Stahlkaminöfen werden am besten mit einem feuchten Tuch abgerieben. Verwenden Sie dabei niemals aggressive Reinigungsmittel mit Essig- oder Zitronensäure. So kann sich Flugrost bilden. Mit passender Sprühfarbe lassen sich kleine Kratzer in der Oberfläche nachbehandeln. Pflegeleichter sind Öfen mit einer Keramikoberfläche, denn Keramik ist ein unempfindliches Material.

Schritt 4:

Überprüfen Sie bei der Gelegenheit auch gleich die Thermosteine im Feuerraum. Risse im Stein sind unbedenklich, sollte allerdings ein Stück herausgebrochen sein, tauschen Sie diesen Stein besser aus. Meistens ist dies, abhängig von Benutzung und Ofen, aber erst nach mehreren Jahren der Fall.

Schritt 5:

Überprüfen Sie die Dichtung der Ofentür. Sollten punktuelle Verrußungen am Rand der Feuerraumscheibe auftauchen, deutet das meist auf eine undichte Tür hin. Untersuchen Sie die Dichtung darauf auf einen festen Sitz und auf abgenutzte Stellen, eventuell sollten Sie die Dichtung erneuern.

Wichtig: Jeder Ofen ist anders. Achten Sie daher auf die Herstellerhinweise. Hochwertige Kaminöfen können bei einer sachgemäßen Behandlung durchaus ein Leben lang halten.

mein_wohndesign24_de_LOGO
Unsere Seite verwendet Cookies für Analysezwecke. Wir nutzen diese Daten, um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis und mehr Funktionen zu bieten.